Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur überregional, marktunabhängig und jenseits politischer Vorgaben.

Der Literaturfonds unterstützt die Deutsche Kultur- und Literaturlandschaft im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur.

Alle Videos finden Sie in der Übersicht und auf Youtube.


Aktuelle Meldungen

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 7./8. November 2022
5.12.2022

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Nico Bleutge (Berlin) für einen Gedichtband, Helwig Brunner (Graz) für einen Roman, Kurt Drawert (Darmstadt) für einen Gedichtband, Valerie Fritsch (Graz) für einen Roman, Lioba Happel (Berlin) für einen Roman, Pierre Jarawan (München) für einen Roman, Finn Job (Berlin) für einen Roman, Norbert Lange (Leipzig) für einen Gedichtband, Wolfram Lotz (Leipzig) für einen Roman, Ariel Magnus (Berlin) für einen Roman, Matthias Nawrat (Berlin) für einen Roman, Yade Yasemin Önder (Berlin) für einen Roman, Sven Pfizenmeier (Berlin) für einen Roman, Petra Postert (Mettmann)  für einen Kinderroman, Bertram Reinecke (Berlin) für einen Gedichtband, Elvira Steppacher (München) für einen Roman, Anja Utler (Leipzig) für einen Gedichtband, Senthuran Varatharajah (Berlin) für einen Gedichtband. Ein dreimonatiges Werkstipendium von Juliane Breinl-Tudor (München) für ein Jugendbuch wird um weitere neun Monate verlängert.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von bis zu zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektförderungen erhalten:
die Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung (Havixbeck) für eine Werkstatt zum Todesartenzyklus von Ingeborg Bachmann, Christian Driesen (Berlin) für die Übersetzung aller Ausgaben der Zeitschrift „La Révolution Surrealiste“ (1924-1929), Günther Emigs Literatur-Betrieb (Niederstetten) für die Edition des zehnten Bands der Oskar-Panizza-Werkausgabe, das Literaturhaus Nordhessen (Kassel) für ein Symposion zur Diversität im Kinder- und Jugendbuch, der Neofelis Verlag (Berlin) für eine Anthologie mit israelischen Theatertexten über die Shoa, die Stiftung Lyrik-Kabinett (München) für ein Projekt zur Lyrik-Vermittlung. 

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 729.460,62 Euro vergeben.

Antragsschluss für die  Sommersitzung ist der 31. Januar 2023.

 

Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2022
28.11.2022

Georg Klein erhielt heute Abend den mit 50.000 Euro dotierten Großen Preis des Deutschen Literaturfonds. Die feierliche Preisverleihung fand im Literarischen Colloquium Berlin statt.

Am heutigen Abend wurde der Schriftsteller Georg Klein für sein Gesamtwerk mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: »Der Große Preis des Deutschen Literaturfonds für Georg Klein ist die verdiente Würdigung eines begnadeten Sprachästheten, der uns immer wieder in die Abgründe scheinbarer Alltäglichkeit schauen lässt. Dies gilt für seine Beschreibungen der alten Bundesrepublik im ›Roman unserer Kindheit‹, ebenso wie für seine Erzählungen von einer dystopischen Zukunft, die nie allzu fern erscheint. Besonders faszinierend sind seine Schilderungen von Phänomenen einer bisweilen rätselhaften Natur, welche die Menschen immer wieder neu herausfordert oder ihre seelischen Zustände widerspiegelt.«

Susanne Fischer vom Vorstand des Deutschen Literaturfonds würdigte den Preisträger mit folgenden Worten:

»Mit Georg Klein zeichnen wir einen Schriftsteller aus, dessen umfangreiches Werk vor allem von der Zukunft der menschlichen Gesellschaft erzählt, manchmal beklemmend in seinen skeptischen Diagnosen, aber nie ohne einen humanen Blick auf die Protagonisten. Von ›Libidissi‹ (1998) bis ›Bruder aller Bilder‹ (2021) ziehen die Romane ihre Leser unmittelbar in ihren Bann. Der preisgekrönte Autor ist zudem einer von über 700 Stipendiaten, die der Deutsche Literaturfonds in seiner über 40-jährigen Geschichte gefördert hat. Mit der großzügigen Unterstützung der Kulturstaatsministerin ermöglichen wir jedes Jahr Autorinnen und Autoren an Büchern zu arbeiten, die sonst vielleicht nie geschrieben werden würden.«

Die Laudatio auf Georg Klein hielt die Literaturkritikerin Jutta Person.

Den mit 20.000 Euro dotierten Paul-Celan-Preis erhielt der Übersetzer Ulrich Bl umenbach für seine kongeniale Übersetzung des Romans Witz des US-amerikanischen Schriftstellers Joshua Cohen (Schöffling & Co.). Dazu Susanne Fischer:

»Mit ebenso großer Freude überreichen wir den Paul-Celan-Preis an Ulrich Blumenbach. Er hat unter anderem Bücher von Dorothy Parker und Jack Kerouac ins Deutsche übertragen; besonders hervorzuheben aber sind seine Übersetzungen der komplexen Sprachkunstwerke von David Foster Wallace (›Unendlicher Spaß‹) und natürlich Joshua Cohen (›Witz‹), die es dem deutschsprachigen Publikum ermöglichen, sich mit diesen wichtigen Autoren der Postmoderne auseinanderzusetzen.«

Im Rahmen der Preisverleihung wurde ebenfalls der mit 5.000 Euro dotierte Kranichsteiner Literaturförderpreis an Sven Pfizenmaier vergeben. Erstmals seit 2019 konnten (coronabedingt) auch wieder die Auslands-Stipendien des Deutschen Literaturfonds vergeben werden: Emanuel Maeß (Berlin) wurde mit dem New-York- Stipendium und Volker Sielaff (Dresden) mit dem London-Stipendium ausgezeichnet.

Die Preisverleihung wurde live gestreamt. Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist in Kürze auf unserer Website verfügbar.

Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2022 mit Video-Livestream
25.11.2022

Verfolgen Sie die Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds am 28. November 2022 um 18 Uhr!

Die Preisverleihung findet im Literarischen Colloquium Berlin statt und wird live im Internet übertragen. 

Den Programmablauf des Abends sowie den Video-Livestream finden Sie auf unserer eigens eingerichteten Seite zum Livestream der Preisverleihung.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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