Kranichsteiner Literaturpreis
Der „Kranichsteiner Literaturpreis“ wurde erstmalig 1983 und bis 2019 jährlich verliehen. 2020 wurde die Auszeichnung umbenannt in „Großer Preis des Deutschen Literaturfonds“.
Der Preis hatte eine wechselvolle Geschichte. Am Anfang stand ein öffentlicher Lesewettbewerb unter dem Titel „Kranichsteiner Literaturtage“. Dieser Wettbewerb wandelte sich ab 1990 hin zu einem zweitägigen Workshop mit zehn Autor*innen und fand jährlich bis 1999 statt. Die ursprüngliche Dotierung betrug 15.000 DM. Der*die Preisträger *in erhielt zudem eine kleine Bronzeplastik des Darmstädter Bildhauers Gotthelf Schlotter.
2020, im Jubiläumsjahr zum 40. Bestehen des Deutschen Literaturfonds, wurde der Preis umbenannt in „Großer Preis des Deutschen Literaturfonds“. Seither ist er mit 50.000 Euro dotiert.
Eine Jury wählt den Preisträger ausschließlich aus dem Kreis der bisherigen Stipendiat*innen aus. Damit hat jede*r erfolgreiche Bewerber*in um ein Stipendium zusätzlich die Chance, den „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds“ oder eines der Aufenthaltsstipendien zu erhalten.

